Unser Dirigent

Igor Marinkovic

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Unser neuer Dirigent Igor Marinkovic wird ab August 2022 die Kantorei Zürcher Oberland leiten.

Nach dem ersten Gymnasiumsabschluss absolvierte er einen Bachelor-Studiengang in Biologie und begann darauf seine musikalische Ausbildung am Musikgymnasium in Belgrad. Dort war er auch Chorsänger in der Opera Madlenianum. Als Stipendiat in St. Petersburg (Russland) hat er sich auch in Kirchenmusik ausgebildet.

Nach seinem Abschluss in Serbien studierte er an der Zürcher Hochschule der Künste Gesang bei Scot Weir und schloss das Masterstudium Pädagogik/Gesang 2018 erfolgreich ab. Zwischen 2016 und 2018 hat er privat mit der Sopranistin Dorothea Galli Bamert gearbeitet. Im November 2020 hat er den Masterstudiengang Chorleitung (Kirchenmusik) bei Anders Eby, Markus Utz und Beat Schäfer an der ZhdK abgeschlossen. Igor hatte sowohl ein Stipendium des Studienfonds ZHdK (2014/15) als auch der Zangger-Weber Stiftung (2016/17) erhalten.


Mit Goran Bregovic und dem Solistenchor gab er u.a. Konzerte in Australien, China, Europa und Russland. Als Sänger besuchte er Meisterkurse bei Robert Dean Smith (USA) und Margreet Honig (Niederlande) und als Chorleiter bei Genadij Dmitrjak, Igor Matjuhov (Russland), Denis Rouger (Frankreich), Patrick Russill, Graham Ross (Grossbritannien), Maggie Burk, Jeffrey Douma (USA) und für Orchesterleitung bei Marc Kissoczy und Iwan Wassilevski (ZHdK).


Igor Marinkovic musiziert in verschieden Ensembles und leitet verschiedene Chöre in der Schweiz. Dazu arbeitet er als Gesangslehrer.
Ab September 2022 übernimmt er als neuer Chorleiter die Kantorei Zürcher Oberland.
https://igormarinkovic.com


Der menschliche Körper ist das interessanteste und komplexeste Instrument von allen. Jedes Mal, wenn wir stehen, um zu singen, müssen wir unser Instrument neu aufbauen. Die Suche nach der eigenen Stimme ist eine der interessantesten Wanderungen, die man antreten kann.“ (Igor Marinkovic)

Luzius Appenzeller

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Luzius Appenzeller hat von 1999 bis zum Ritterhauskonzert 2022 die Kantorei Zürcher Oberland kompetent geleitet und mit uns jährlich ein grosses Konzert mit Orchester und Solisten und ein Ritterhauskonzert mit kleineren Werken einstudiert.

21 Chor- und Orchesterwerke hat er mit uns in über 1000 Proben erarbeitet. Das erste Konzert brachte Felix Mendelssohns Elias zur Aufführung; das letzte grosse Werk mit ihm war "Die Schöpfung" von Joseph Haydn. Dazwischen erarbeitete er mit uns grosse Werke wie  von G.F. Händel das Alexanderfest und das Oratorium Samson; von W.A. Mozart, u.a. das Requiem, die Krönungmesse und die Waisenhausmesse; von A. Honegger den Roi David; von J. Haydn die Nelsonmesse und die Jahreszeiten; von J. Brahms das Deutsche Requiem; von  F. Mendelsohn die Oratorien Elias und Paulus, von J.S.  Bach die Johannespassion, von Derungs das Magnifikat. Dazu kamen auch Werke von Rutter oder Britten. So hat er uns an ein breites Spektrum der Musik herangeführt.

In den Ritterhauskonzerten kamen jeweils kleinere Werke, von Renaissance über Opernchören bis zu Volkstümlichen zum Zug.

10 mal hat er die alle 2 Jahre stattfindende Singwoche geleitet.

Wir danken Luzi für die lange und schöne Zeit mit ihm und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Luzius Appenzeller über die Arbeit mit der Kantorei Zürcher Oberland:

"Mit der Kantorei Zürcher Oberland lässt sich Chormusik aus verschiedenen Bereichen erarbeiten. Vom weltlichen Madrigal über die geistliche Motette bis zum grossen Oratorium führen wir Chormusik vieler verschiedener Stile auf. Auch mit Musik aus dem 20. Jahrhundert (Werke von Willy Burkhard, Gion Antoni Derungs, Benjamin Britten) haben die Chorsängerinnen und -sänger wenig Berührungsängste.
Die Chorarbeit empfinde ich als intensiv. Dank dem vielseitigen Jahresprogramm bieten sich immer wieder Auftrittsmöglichkeiten und so haben wir immer Ziele vor uns. Die Chorsängerinnen und Chorsänger zeigen eine hohe Leistungsbereitschaft und suchen im Mitwirken in diesem Chor vor allem das musikalische Erlebnis. Im Chor herrscht aus meiner Sicht eine angenehme und freundschaftliche Atmosphäre zwischen den Sängerinnen und Sängern aus verschiedenen Altersbereichen. Natürlich wären einige junge neue Mitglieder sehr willkommen. Auch teilen wir das Problem von zuwenig Tenören und Bässen mit andern Chören."